Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie Ein Preis der

Die Jury

Neun Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen

In der Jury sitzen neun Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Sie bewerten alle Einreichungen und ermitteln die Preisträger des Occursus. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Nutzen, den die Projekte oder Projektideen für die Kommunikation mit Krebspatienten liefern. Denn Kommunikation kann die Lebensqualität von Krebspatienten positiv beeinflussen.

  • samonigg

    Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg

    Rektor der Medizinischen Universität Graz
    Präsident der OeGHO
    "Die von einer Krebserkrankung betroffenen Menschen sowie deren Angehörige stehen im Mittelpunkt all unserer Bemühungen im Rahmen einer ganzheitlichen Betreuung. Besonders wichtig ist hierbei eine empathische Kommunikation mit den Betroffenen und deren Angehörigen, aber auch die professionelle, fachorientierte Kommunikation zwischen den medizinischen Disziplinen und Professionen."
  • jaeger

    Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger

    Medizinische Universität Wien / Univ. Klinik für Innere Medizin I
    Vizepräsident der OeGHO
    "Die großartigen Fortschritte in der Therapie hämatologischer und onkologischer Neoplasien machen es auch notwendig, mehr Informationen auszutauschen und die Wirkungen und Nebenwirkungen der neuen Medikamente und Therapien den Patienten und Angehörigen entsprechend zu kommunizieren."
  • Tüchler

    Dr. Wolfgang Tüchler

    Geschäftsführer Janssen-Cilag Pharma GmbH
    "Die Entwicklung von neuartigen Behandlungsoptionen in der Onkologie ist eines unserer fünf Kernkompetenzfelder. Arzneimittel mit effektiver Wirksamkeit bei möglichst guter Lebensqualität zu erforschen, ist unser Beitrag als pharmazeutisches Unternehmen. Zu einer umfassenden Therapie und Betreuung von Krebspatienten bedarf es aber mehr als Medikamente. Der Occursus schafft neue Möglichkeiten für eine noch bessere Unterstützung des Patienten, und darum engagieren wir uns für diesen Preis."
  • andritsch

    Mag. Elisabeth Andritsch


    Klinische Psychologin LKH-Univ. Klinikum Graz
    Leiterin der Psychoonkologie an der Univ. Klinik für Innere Medizin
    "Die Art der Kommunikation ist Arznei mit Wirkungen und Nebenwirkungen, denn: die Fähigkeit oder Unfähigkeit mit unseren PatientInnen über Krankheit, Gesundheit, Behandlung, Leben und Sterben zu kommunizieren, bewirkt gerade in der Onkologie nicht selten einen Unterschied zwischen einem Leben in Angst und Verzweiflung oder einem Leben mit Hoffnung und Zuversicht. Außerdem trägt eine gelungene Aufklärung wesentlich zur Bewältigung der Diagnose Krebs, die Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat, bei."
  • trattner

    Josef Trattner


    Präsident der Arbeitsgemeinschaft hämatologischer und onkologischer Pflegepersonen in Österreich (AHOP)
    "Gerade in der Onkologie spielt gelungene Kommunikation zwischen den betroffenen Menschen und dem behandelnden Personal eine besonders wichtige Rolle und kann einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Behandlungsergebnis leisten. Die Auszeichnung von Initiativen die diese Kommunikation fördern ist absolut zu unterstützen."
  • thurnher

    Helga Thurnher

    Präsidentin der Selbsthilfe Darmkrebs
    „Ich unterstütze den OCCURSUS aus Überzeugung, da für mich gute und auf den Gesprächspartner eingehende Kommunikation zu den wichtigsten Dingen im Leben gehört und viele Situationen verbessern bzw. erleichtern kann.“
  • Mag. Martina Löwe

    Österreichische Krebshilfe
    Geschäftsführung
    "Krebspatienten, die über ihre Erkrankung und die Behandlungsschritte zu wenig informiert sind, sind leider oft empfangsbereit für selbsternannte Wunderheiler, die sich sehr einfühlsam präsentieren und Hoffnung verbreiten, in Wirklichkeit aber mit dem Leid der Menschen verwerfliche Geschäfte machen. In Zeiten der Verknappung ärztlicher Ressourcen ist es besonders wichtig, neue Initiativen und Projekte zu unterstützen, die mithelfen, dieses Manko an Information zu beheben."
  • bachinger

    Dr. Gerald Bachinger

    Patientenanwalt Niederösterreich
    Sprecher der ARGE der Patientenanwälte Österreichs
    "Gute Medizin bedeutet gute Kommunikation. Für einen bestmöglichen Therapie- bzw. Heilungsverlauf sind einige Faktoren wichtig, wobei das Mitwirken und Verständnis der Patienten die Grundlage ist. Patienten können dann zu Koproduzenten ihrer eigenen Gesundheit werden, wenn emphatische Kommunikation auf gleicher Augenhöhe gelebt wird."
  • Michael Heinrich, BI

    Leiter Öffentlichkeitsarbeit
    Österreichische Ärztekammer
    "„Man kann nicht nicht kommunizieren“ und „in der Kommunikation dominiert die Beziehung immer den Inhalt“. Diese Erkenntnisse von Paul Watzlawick machen klar, warum in der Medizin und vor allem in der Onkologie die Kommunikation eine überragende Bedeutung hat. Projekte und Ideen, die diese Bedeutung hervorheben und letztlich damit die Lebensqualität von Krebspatienten entscheidend verbessern können, müssen vor den Vorhang gebeten werden."