Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie Ein Preis der

Die Preisträger 2017

Am 7. April 2017 wurde der Occursus – Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie im Rahmen der OeGHO Frühjahrstagung in Bregenz zum zweiten Mal verliehen.

Ausgezeichnet wurden drei laufende bzw. abgeschlossene Projekte (Kategorie Anerkennungspreis) und eine Projektidee (Kategorie Förderpreis).

Allen Preisträgerprojekten 2017 ist die Beschäftigung mit dem Thema Krebs und Kommunikation gemein, jedes Projekt zeichnet sich aber durch unterschiedliche Herangehensweisen und Schwerpunkte aus: Dabei reicht das Spektrum von der Begleitung krebskranker Kinder und Jugendlicher über eine Online-Kursreihe für Myelom- und Lymphompatienten bis hin zum Projekt „Krebsakademie“ und dem Einsatz der Würdezentrierten Therapie bei Krebspatienten in der letzten Lebensphase.

Die 4 Preisträger im Überblick:

Preisträger

  • Mein Logbuch – Ich kenne mich aus!

    Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien / AKH Wien 

    Infos zum Projekt

    „Mein Logbuch“ stellt einen psychoedukativen Ansatz für Kinder und Jugendliche mit einer Krebserkrankung dar. Es bietet eine Orientierungs-, Bearbeitungs- und Bewältigungsmöglichkeit der aktuellen Erkrankungs- und Behandlungssituation durch standardisierte und altersadäquate Kommunikation und ist damit ein Wegweiser durch die medizinische und psychologische Behandlung für Kinder und Jugendliche. 


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  • Online-Kursreihe der Myelom- und Lymphomhilfe Österreich

    Online-Kursreihe der Myelom- und Lymphomhilfe Österreich

    Infos zum Projekt

    Die Erfahrung der Selbsthilfegruppe „Myelom- und Lymphomhilfe Österreich“ hat gezeigt, dass umfassende Informationen wichtig für die Erkrankten und deren Familien sind. Aus dieser Überlegung heraus wurde eine Online-Kursreihe für Patienten und deren Angehörige entwickelt, die das Angebot der Selbsthilfegruppe ergänzt und medizinisches Basiswissen einfach und verständlich vermittelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf konkreten, lebensnahen Tipps zur Verbesserung der Lebensqualität sowie zum besseren Verständnis und Umgang mit der Erkrankung.

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  • Krebsakademie: Wissen ist der beste Wirkstoff

    Ordensklinikum Linz - Barmherzige Schwestern

    Infos zum Projekt

    Die Krebsakademie wurde 2014 gegründet, um den Ansprüchen einer modernen Krebsversorgung gerecht zu werden. Ihre Aufgabe ist es, durch Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen für eine gemeinsame Sprache aller in die Behandlung von Krebspatienten involvierten Menschen (Health Professionals, Patienten, Angehörige) zu sorgen. Erstmals lehren und lernen so Arztassistenten, Therapeuten, niedergelassene Ärzte, Apotheker und Spitalsmediziner gemeinsam – miteinander und voneinander. So kann ein gemeinsames Verständnis für Krebserkrankungen entwickelt werden, um die Kommunikation (berufsgruppen- und einrichtungsübergreifend) zu verbessern sowie Abläufe im Sinne der Patienten zu optimieren.

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  • Würdezentrierte Therapie für onkologische/ hämatoonkologische PatientInnen in der letzten Lebensphase

    Krankenhaus St. Vinzenz, Zams

    Infos zum Projekt

    Die Würdezentrierte Therapie (WzT) ist eine Form der Biographiearbeit speziell mit Menschen, die mit lebensbedrohenden oder -verkürzenden Krankheiten leben. Hauptziel der Intervention ist die Stärkung der Patientenwürde und damit die Linderung der psychosozialen und existentiellen Not der Palliativpatienten. Die Patienten werden im Rahmen eines halbstrukturierten Interviews angeleitet, identitätsstiftende Ereignisse und Epochen ihres Lebens zu erzählen. Daraus entsteht ein Dokument, das den Patienten als „geistiges Vermächtnis“ übergeben wird.

    Mehr Details zum Projekt

 

Die Preisträger vom letzten Jahr

Die Preisträger 2016

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