Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie Ein Preis der

Die Preisträger 2020

Zum fünften Mal wurde der Occursus – Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie 2020 vergeben.

Auszeichnungen ergingen an drei laufende bzw. abgeschlossene Projekte (Kategorie „Anerkennungspreis“) und eine Projektidee (Kategorie „Förderpreis“).

Der diesjährige Förderpreis ging an die Medizinische Universität Wien, Univ. Klinik f. Kinder- u. Jugendheilkunde, die den Einsatz eines Avatars zur Verbesserung der schulischen Teilhabe von Kindern mit onkologischen Erkrankungen untersucht. In der Kategorie „Anerkennungspreis“ wurden drei Projekte ausgezeichnet:

  • Die am Klinikum Wels-Grieskirchen implementierte digitale Lebensqualitätserhebung bei Patienten mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts.
  • Die Informationsbroschüre „Ab nach Hause“ für Patienten, die nach mehrwöchiger Isolation auf der Aplasiestation der Inneren Medizin III am Universitätsklinikum Salzburg wieder in die „keimbelastete“ Welt nach Hause dürfen.
  • Das Mentoring-Programm „Survivors“ für junge Krebspatienten der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe.

 

 

Die 4 Preisträger im Überblick

  • Förderpreis

    Life happens wherever you are – Einsatz eines Avatars zur Verbesserung der schulischen Teilhabe von Kindern mit onkologischen Erkrankungen

    Medizinische Universität Wien, Univ. Klinik f. Kinder- u. Jugendheilkunde

    Ist der Kontakt zum sozialen Umfeld durch langfristige Krankenhausaufenthalte stark eingeschränkt, kann dies besonders für Kinder zur Belastung werden. Die jungen Patienten haben kaum Möglichkeit, am Schulalltag und an wichtigen Schulveranstaltungen oder Ausflügen teilzunehmen. Telepräsenzsysteme wie Roboter, die am Klassenplatz der Kinder stehen und über eine App mit dem eigenen Tablet verbunden sind, ermöglichen die Teilhabe am gewohnten Alltag.

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  • Anerkennungspreis

    Lebensqualitätserhebung bei Patienten mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts

    Klinikum Wels-Grieskirchen, Abteilung für Innere Medizin IV

    Chemotherapien wirken sich auf den gesamten Körper aus. Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Schmerzen oder Durchfall sowie psychische Beschwerden treten häufig auf und werden subjektiv unterschiedlich erlebt. Eine Lebensqualitätserhebung soll Patienten die Möglichkeit geben, niederschwellig nach psycho-onkologischer Betreuung zu fragen. Individuell erlebte Beschwerden und an ihre Bedürfnisse angepasste Wünsche fließen damit in die therapiebegleitenden Gespräche ein.

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  • Anerkennungspreis

    Ab nach Hause! Informationen für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt auf der Aplasiestation der Inneren Medizin III

    III. Medizin Aplasiestation Universitätsklinikum Salzburg

    Wird man nach einer intensiven onkologischen Behandlung von der Aplasiestation entlassen, kämpfen Patienten nicht nur mit der Erkrankung und ihrem geschwächten Immunsystem, sondern auch mit der Angst vor der „keimbelasteten“ Welt, die zu Hause auf sie wartet. Die Broschüre „Ab nach Hause“ soll Patienten die Rückkehr in den Alltag erleichtern und möglichst viele Bereiche des täglichen Lebens abdecken, bei denen Unsicherheiten entstehen könnten.

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  • Anerkennungspreis

    Unterstützung auf Augenhöhe: Mentoring für junge Krebspatienten

    Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe

    Junge Patienten, die von einer onkologischen Erkrankung betroffen sind, sind damit oft alleine. Denn es gibt nur wenige oder keine Gleichaltrigen, an die sie sich mit ihren Ängsten und Fragen wenden können. Das Mentoring durch junge Erwachsene, die bereits selbst eine Krebserkrankung hinter sich haben, knüpft an diesem Punkt an: Auf Augenhöhe findet so ein Erfahrungsaustausch statt, der den Patienten Mut geben, Ängste nehmen und neue Perspektiven eröffnen soll.

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